Ergänzungsexkursion 21 Juni

 

21. Juni 2018 Ganztagesausflug an den Balaton, Besuch in Herend 

 

Herend und die Schmuckstücke des Balatons: Balatonfüred und Tihany

       

Die erste Station unseres Ausfluges ist die weltberühmte Herender Porzellanmanufaktur, wo Sie nicht nur in die Geheimnisse der Porzellanherstellung eingeweiht werden, sondern auch mit einem Pinsel Ihre eigene Kreativität erproben können. Sie können die Dauerausstellung und die in jeder Jahreszeit neu zusammengestellten zeitweiligen Ausstellungen des Porzellan-Museums bewundern, wo die Entwicklungsgeschichte der Manufaktur vorgestellt wird. Nach dem Ausflug in die Welt des Porzellans können Sie im Markengeschäft Viktória einkaufen und sich im Café Apicius verwöhnen lassen.

Weitere Informationen: http://herend.com/

 

Nach einem echten ungarischen Mittagessen in einer Csárda machen wir uns bei einem kurzen Spaziergang zum Hafen mit einer der beliebtesten Städte am Balaton, Balatonfüred bekannt. Die Stadt wurde durch zahlreiche kulturelle Werte und ein reiches Angebot an Freizeitprogrammen zu einem der anziehendsten touristischen Zielpunkte. Nach einem kleinen Spaziergang von ein paar Minuten gehen wir an Bord eines Schiffes, um die Luft des „ungarischen Meeres” auch ganz von Nahem einzuatmen.

 

 Weitere Informationen: https://balatonfured.hu/

 

Nach einer halben Stunde Schifffahrt kommen wir an dem Juwel der Halbinsel Tihany, an einer der schönsten Städte Ungarns an, die wegen solcher Besonderheiten bekannt ist, wie das Echo von Tihany, die Altstadt, die Mönchszellen und die Benediktinerabtei Tihany. Der Hauptanziehungspunkt der Halbinsel ist die etwa tausend Jahre alte Benediktinerabtei, mit der dekorierten Barockkirche, der Unterkirche aus dem 11. Jahrhundert und der Gruft von König Andreas I. Durch die Präsenz des Mönchslebens gewinnt die auch ohnedem ein unvergessliches Erlebnis bietende Ausstellung des Museums der Abtei noch an Bedeutsamkeit. Ein besonderer Wert des Museums ist das Lapidarium, aber auch zeitweilige Ausstellungen der Kirchenkunst oder der bildenden Kunst werden hier veranstaltet. Zu der Bekanntheit des Gebäudes trägt auch bei, dass das letzte ungarische Königspaar Karl IV. und seine Frau Königin Zita hier ihre letzten Tage in Ungarn vom 26-31. Oktober 1921 verbrachten, bevor sie auf die Insel Madeira verbannt wurden. Die Zimmer, die von dem Königspaar benutzt wurden, können heute als Teil des Museums besichtigt werden. In dem Museum der Abtei können der restaurierte Chor und die Sakristei der Barockkirche besichtigt werden. Es werden die geschnitzte Einrichtung und die Empore der Kirche gezeigt, die von Sebastian Stuhlhof (ca. 1723 -1779) angefertigt wurden.

Interessant ist auch die Besichtigung der Mönchszellen. Zwischen dem 11-14. Jahrhundert wurden am Osthang der Erdburg von den Mönchen des griechisch-orthodoxen Ordens in die Felswand Zellen gehauen. Dazu gehören eine Kapelle und ein Speiseraum, die nach dem östlichen „Laura" - Muster gestaltet wurden. Sie sind im Karpatenbecken, sogar in Mitteleuropa die einzigen, einigermaßen erhalten gebliebenen Einsiedlerhöhlen. Nach dem Besuch der Abtei und des Museums können Sie in der Freizeit in der Altstadt spazieren gehen und mit etwas Glück können Sie an einer Veranstaltungsreihe teilnehmen, wo die Blüte vieler Millionen Lavendelblüten gefeiert wird.   

 

Weitere Informationen: http://www.tihanyiapatsag.hu/Tihanyi_Bences_Apatsag.html

 

Das Programm wird mit einem schnellen Abendessen beendet und um etwa 19 Uhr fahren wir zurück nach Mosonmagyaróvár.